Da sich das Buchdings natürlich wieder viel Zeit lässt (Amazons "auf Lager" bedeutete früher das man das Teil spätestens 3 Tage später in der Hand hatte, heute kann man anscheinend froh sein wenn es nach 3 Tagen versendet wird) habe ich mir überlegt das ich, sollte ich da wirklich mehr schreiben wollen, vielleicht mal wieder an meiner Schrift arbeiten sollte.
Also habe ich mir eine Feder und Tusche geschnappt und versucht etwas schönere, flüssiger geschriebene Buchstaben zu produzieren. Das Ergebnis war eher nicht so umwerfend bzw. eher grausilig.
Nach einigen nicht so erfolgreichen Versuchen mit schwungvolleren Buchstaben fiel mit ein, das ich ja irgendwo bei meinen Uraltbüchern noch ein "Schulbuch" meiner Oma haben sollte, welches sie (1908-1909) vollgeschrieben hatte und bei dem ich die doch sehr schöne Form in Erinnerung hatte.
Gesucht, gefunden und erst mal festgestellt, das es gut aussah, ich es aber schlicht nicht lesen konnte. Anscheinend war es in der deutschen Kurrentschrift verfasst, welches teils doch markant andere Buchstaben hatte. Da sie vorne die Groß- und Kleinbuchstaben alphabetisch drin hatte ich aber eine Art Übersetzungsmatrix. aber es ist immer noch scheiß anstrengend zu lesen, ich komme mir wie ein Schulanfänger vor...
Aber ich finde die Schrift schon irgendwie sehr toll.
Gleichzeitig habe ich aber auch angefangen, die Schriftzeichen zu zeichnen, das schaut im Moment zwar noch fürchterlich aus, aber so lerne ich die vermutlich nicht nur leichter, ich bekomme vielleicht auch etwas Übung für ein etwas schöneres Schriftbild. Sollte ich das wirklich schaffen, würde ich mir dann wirklich überlegen ob ich mein "Reisetagebuch" nicht in Kurrent schreibe... oder vielleicht versuche ein Hybridversion zu finden die im Kurrent-stil ist, aber mit leserlicheren Buchstaben.
Aber ja, erst mal noch Üben und aufs Buch warten...
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