Freitag, 8. Juni 2012
SuperSculpey
Immer noch auf der Suche nach einem gute Material wurde ich vor etwa einer Woche auf eine Modelliermasse namens SuperSculpey aufmerksam gemacht.
Nach ein bisschen Recherche im Internet war klar, das das wohl genau das war was ich suche:
DAS Material das von Modellierern verwendet wird, ein Großteil der Modelle die man bei den Makingoffs von Filmen zu sehen bekommt scheint damit gemacht worden zu sein.
Anders als die meisten tonartigen Materialien trocknet es in der Luft nicht aus, lässt sich sehr beliebig lang bearbeiten und kann simpel im Backofen ausgehärtet werden. Genau was ich suche!
Also natürlich gleich, zusammen mit etwas mehr Tonbearbeitungswerkzeug, bestellt. Mittwoche kam es an und den Donnerstag nutzte ich dann um mich damit vertraut zu machen. Ich sah schon ein komplett neue Karriere vor mir, immerhin hatte ich das Gefühl das mir das immer erstaunlich leicht von der Hand geht.
Mittwoch bin ich dann auch noch über dieses Tutorial gestolpert welches ich als Referenz nehmen wollte.
Erste Versucht zeigten mir dann schnell, das das Material gummiger und weicher war, als alles mit dem ich bisher gearbeitet habe, also habe ich erst mal ein einfaches Gerüst aus doppelt gedrehtem simplen Gartendraht (den ich aus der Zeit als ich diverse Drahttiere gemacht habe noch übrig hatte) gemacht.
Ich wollte einen Raptor (bzw. Deynonichus) machen und habe das Gerüst dann sehr sehr grob an einem Bild aus dem Netz orientiert.
Leider war der Draht etwas weich und da ein Raptor auf zwei vergleichsweise dünnen Füßen steht, war ich erst am fluchen wie ich das hinbekommen könnte, bis mir klar wurde, das das Material dafür einfach zu weich war. Ich zerlegte das Vieh also wieder und machte mich an einen Raptorkopf, den ich relativ kreativ interpretieren wollte. Mit dem selben Ergebnis, das ganze war einfach zu wobbelig, als ob man versuchen würde einen Pudding zu bearbeiten.
Also habe ich mich heute auf den Weg gemacht und nach Lösungen gesucht, zu meinem eigenen erstaunen hatte der Bastelshop vor meiner Tür eine Auswahl an verschiedenen Aludrähten, ähnlich denen im Tutorial.
Mein Problem mit einem Drahtgerüst ist, das ich immer sehr intuitiv an ein Objekt herangehe und erst mal aus einem Klumpen die Grundstruktur herausarbeite, ich also anfangs gar nicht weiß wie groß das genau werden wird. Das muss ich dann vielleicht in Zukunft anders machen. Ich habe den Schädel auf jeden Fall nun mal mit Draht gefüllt und stabilisiert. Nun gehts an die Details...
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