So, letztes Wochenende war wieder das Dreynevent in Wien und ich habe wieder ettliche Waffen gefunden, die mir gefallen würden, wie so oft, aber mehr als 1-2 kann man ja leider kaum effektiv lernen.
Zum einen natürlich das lange Messer, irgendwie passen mir diese Bewegung fast intuitiv, da sollte ich also dran bleiben und ggf. weitere Workshops besuchen.
Dann hat mich da ganz besonders der Zweihänder fasziniert. Das Teil ist zwar riesig und unhandlich wenn man ihn im Handgepäck transportieren will, wird aber sehr spannend verwendet und geführt, auf jeden Fall eine sehr interessante Waffe. (Und natürlich auch wieder viel komplexer als die Fantasytotschläger)
Auch Degen und Säbel (natürlich die historische Version nicht das moderne Zeugs) scheint mir eine sehr interessante Sache zu sein. Würde wohl fast noch besser zu mir passen. Kein Ringen (kann man natürlich auch beim Schwert versuchen, geht aber nicht immer) dafür viele schnelle Bewegungen und Abfolgen.
Eine Vorführung zum Kampf mit Schirm war auch dabei, allerdings eher informativer (und unterhaltender) Natur. Da gab es Ende des 19.Jhdts eine eigene Richtung speziell für Frauen zur Selbstverteidigung. Die Präsentation lief dann auch genau in dem Schema, also Gentleman mit Frau und ein "Wüstling" mit passenden Kleidern etc.
"... and when he's on the ground, you can punish him properly" *fg*
Aber gut zu wissen was man so alles mit dem richtigen Schirm anstellen kann. Oder einer Schachtel Streichhölzer. :ugly:
Was ich neben vielen interessanten neuen Waffen und einer jeweils kleinen Einführung dazu für mich mitgenommen habe, war das Wissen das man bei Einhandwaffen diese beim Schlag über ihren Drehpunkt drehen sollte. Was war sehr simpel kling, wenn dieser Drehpunkt merklich über dem Gehilz liegt nicht automatisch gemacht wird und man für jeden Schlag merklich mehr Kraft benötigt. Gut, zumindest da habe ich nun also was zum üben, wenn dann endlich mal die Schneemassen von meinem Balkon weg wären...
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