Ich würde es nun wieder als sehr guten SciFi beschreiben, da sich Niven wirklich einiges dabei gedacht hat und Probleme eingebaut hat, denen man sonst auf fremden Welten nur selten begegnet.
Achja, ab hier beginnen dann die Spoiler, nur so zur Info. *g*
Die Welt, Destiny, war der zweite Versuch der Menscheit, einen Planeten in einem fremden Sonnensystem zu besiedeln. Nachdem Camelot fehlgeschlagen ist, warum wird nie genau beschrieben, wird nun auf Destiny ein zweiter Versuch gestartet.
Die Geschichte beginnt in Spiraltown, dem Ort an dem das Erste Raumschiff steht, das zweite, welches mit seinem Triebwerk den Boden verbrannt und damit DIE STRASSE geschaffen hat, ist verschollen, Spiraltown ist der letzte Hort der Zivilisation, so glauben zumindest die Eiwohner.
Im Laufe der Geschichte bekommt man dann immer tieferen Einblick in die Probleme der Menschen auf dem Planeten. Das Leben auf Destiny kennt nämlich kein Kalium, wohingegen Menschen darauf angewiesen sind, da sie sonst "verdummen". Spiraltown erhält sein Kalium von "Speckel", eine Art Gewürz welches von der Karawane verkauft wird, woher diese kommt ist anfangs ein Rätsel.
Gegen Ende des Buches stellt sich heraus, das die zweite Raumfähre nicht verlohren ist, sondern auf dem "Festland" gelandet ist und technisch wesentlich besser dasteht als Spiraltown, welches auf der Krabbeninsel liegt und deren "Siedlermagie" nun nach etwa 200 Jahren langsam komplett ausfällt.
Die Spiraltowner erkannten anfangs das Problem des Kaliummangels nicht und waren bereits verblödet als der zweite Siedlugnstrup zurückkam. Dieser pflegte sie zwar und half ihren Nachkommen damit, das sie ihnen über die Karawanen Speckel zukommen ließ, gleichzeitg beraubten sie sie aber auch aller Maschinen und Fabriken die sie mitnehmen konnten.
Das Buch endet damit das der Hauptcharakter mit der Karawane über die Halbinsel zieht und überall die gut gehüteten Speckelsamen verteilt...
Die Speckelpflanze ist eine Pflanze Destinis, welche Kalium produziert um Feinde abzuhalten, sie wird als gutes Geheimnis des Festlandes gehütet und nur behandelte Samen kommen bis dahin zur Halbinsel. Mit eigenen Samen können die Bewohner danach natürlich selber solche Pflanzen züchten und sind nicht mehr von den Karawanen abhängig die diese Abhängigkeit gegen Ende immer mehr ausgenutzt hatten.
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