Freitag, 8. Mai 2009

Klettern IV

So, gestern war nun das erste mal draußen. Ich hatte ein eher ungutes Gefühl, denn da erwartet man ja keine schönen, in (relativ) regelmäßigen Abständen befestigten Griffe, wie in der Halle.
Angefangen hat es dann mit dem gehen am Seil, also einem Seil das an der Wand war und man hat sich dann mit zwei Karabinern daran entlang bewegt. Eigentlich sehr entspannt, wenn es nicht so hoch gewesen wäre und wenn ich nicht beim warten oben so blöd gestanden wäre, das mein Fuß angefangen hat zu zittern, immer wenn ich ihn belastet habe, das war schrecklich irritierend.

Oben, als man einen kleinen Pfad über der Kletterwand entlang gelaufen ist, hat man danach nur noch den Boden gesehen, da die Wand entsprechend steil war, zusammen mit dem zitternden Bein war das "etwas" anstrengend, insbesondere, da man nun noch warten musste, bis sich die vor mir abgeseilt hatte.
Alleine, also sich nur selbst haltend. Sah schrecklich aus, was aber zum Glück nur halb so schlimm und ich kam irgendwann auch noch unten an.

Dannach war dann normales toprope (?) dran, also einfach raufklettern, während das Seil oben festgemacht ist und man von unten gesichtert wird. Und es war toll, durch die vielfältigen Möglichkeiten zum greifen und stehen, war es wesentlich einfacher als in der Halle, zudem fiel es mir leichter, mit den Füßen Halt zu finden, wodurch ich auch die Arme nicht übermäßig belasten musste. Auf jeden Fall etwas das ich wieder machen werde, das könnte schon irgendwie meine Sportart werden.

Interssanterweise war das erste Abseilen von der Höhe her viel schlimmer als danach, als ich raufgeklettert bin, das war zwar gleich hoch, da machte mir das Abseilen dann aber gar nix. Erstaunlich.

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